Archive for the 'Kunst' Category

Usedomer Musik Festival -2016
Schweden – 24.09.-14.10.2016

Februar 8th, 2016 by H. Wittmann

„Usedom liegt an der Pommerschen Bucht, der wärmsten Stelle der Ostsee. … Nicht einmal hundertneunzig Kilometer beträgt die Entfernung zwischen Ahlbeck und Trelleborg. Schweden ist Usedom ganz nah: geografisch, kulturell und historisch. Von 1648 bis 1720 war die Insel Teil des Königreichs Schweden… Beim Usedomer Musikfestival 2016 sind die drei Konzertwochen Schweden gewidmet – einem Land, in dem gern und gut gesungen wird und das eine lange Tradition der Musikpfl ege hat,“ schreibt Kurt Masur, Ehrenschirmherr des Usedomer Musikfestivals im > Usedomer-Musikfestval-Vorprogramm-2016-150.

Und so fängt die Programmbeschreibung an: „Zwei Stars des Ostseeraums eröffnen das Usedomer Musikfestival: der Geiger Gidon Kremer aus Lettlands Hauptstadt Riga und der Dirigent Kristjan Järvi aus Estlands Hauptstadt Tallinn. Das Baltic Sea Philharmonic vereint junge Musiker aus allen zehn Ostseeanrainerstaaten. Die Ostsee ist unser Thema: mit Musik von Komponisten aus Estland, Polen, Russland und Schweden.“

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Das Fotoalbum 6. Dezember 2015:
The Scandinavian Ensemble in der Klosterkirche Bad Herrenalb

Dezember 7th, 2015 by H. Wittmann

Familienausflug gestern, am 6. Dezember 2015 zur Klosterkirche Bad Herrenalb, das > The Scandinavian Ensemble auftrat. Der Chor präsentierte mit schwedischen Liedern eine perfekte Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

Bitte öffnen Sie die das folgende Fotoalbum mit 38 Fotos erst, wenn diese Seite vollständig geladen ist, wenn der kleine Kreis oben in der Navigationsleiste verschwunden ist. Mit einem Klick auf ein Foto geht es weiter:

Fotos: Heiner Wittmann

> Luciafest Wikipedia

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Ausstellung in der Alexander Tutsek-Stiftung in München: Ann Wolff Persona
Skulpturen und Zeichnungen

September 18th, 2014 by H. Wittmann

München. Ann Wolff zählt zu den wichtigsten und spannendsten Vertreterinnen der europäischen Studioglas-Bewegung. Ihr widmet die Alexander Tutsek-Stiftung eine Einzelausstellung mit dem Titel Ann Wolff Persona.

Die Ausstellung zeigt vom 17. Oktober 2014 bis 12. Juni 2015 in München in den ehemaligen Atelierräumen eines Bildhauers, dem Sitz der Stiftung, eine bemerkenswerte Übersicht ihrer großformatigen Skulpturen. Die im Bereich zeitgenössisches Glas international bekannte Stiftung führt damit die 2013 begonnene neue Ausstellungsreihe MASTER | MEISTER fort. Hier werden herausragende Künstlerpersönlichkeiten vorgestellt, die in ihrer Arbeit Glas als Medium des künstlerischen Ausdrucks einsetzen.

Ann Wolff, „Andante“ 2005 – Formgeschmolzenes Glas – Höhe: 50 cm, Breite: 50 cm, Tiefe: 18 cm
Foto: H.-J. Becker © Alexander Tutsek-Stiftung, München

„Das Material Glas ist eigentlich unsichtbar. Daher hat man als Künstler die Möglichkeit Räume zu schaffen, in die man hineinschaut. In diesen Räumen kann etwas entstehen, das eigentlich gar nicht da ist. Diese Besonderheit hat nur das Material Glas und das fasziniert mich“, erklärt die Künstlerin. Das Medium Glas spielt bei den meisten ihrer großformatigen Skulpturen eine zentrale Rolle, aber die Künstlerin Ann Wolff beschränkt sich nicht darauf. Sie setzt auch andere Materialien wie Bronze, Beton, Stein, Aluminium ein. So ist die gerade fertiggestellte große Aluminiumskulptur Mold ein besonderes Highlight der Ausstellung.

Die für die Ausstellung der Alexander Tutsek-Stiftung ausgewählten 30 Objekte geben einen umfassenden Überblick über die letzten zehn Schaffensjahre. Erweitert wird die Ausstellung um eine Auswahl von Kohle- und Pastellzeichnungen aus ihrem zeichnerischen Werk. Gemeinsam ist ihnen das titelgebende Motiv der „Persona“, der Charaktermaske. Das Thema ist Ausdruck der philosophischen und existentiellen Fragen, mit denen sich die Künstlerin kontinuierlich auseinandersetzt. Sie sind Grundlage und Triebfeder für ihre Arbeiten. Dabei tritt im Gestaltungsprozess der Objekte die rationale Auseinandersetzung in einen Dialog mit der physischen Erfahrung. Diesen lebenslang vorangetriebenen Prozess kann der Betrachter in ihrem Werk erspüren und lässt ihn die Skulpturen intensiv erleben.

Ann Wolff, 1937 in Lübeck geboren, hat eine Ausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Ulm absolviert und danach zunächst als Designerin in Schweden gearbeitet. Ende der 1970er Jahre macht sie sich als Künstlerin mit einem eigenen Studio selbstständig.

<<<< Portrait Ann Wolff Studio in Kyllaj 2 Foto: E.-M. Fahrner-Tutsek © Alexander Tutsek-Stiftung, München Von 1993 bis 1998 lehrt Ann Wolff als Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie arbeitet heute als freie Künstlerin in Schweden. Mit geätzten und gravierten Glascollagen gewinnt Ann Wolff 1977 den damals neu eingeführten heute sehr renommierten Coburger Glaspreis. Unter ihren weiteren zahlreichen internationalen Auszeichnungen finden sich bedeutende Preise wie der Bayerische Staatspreis (1988), der Jurypreis des Toledo Museum of Art (2005) und der Europäische Kulturpreis (2011). Ann Wolff ist in zahlreichen öffentlichen Sammlungen und Museen vertreten, darunter das Metropolitan Museum of Art, New York, das Victoria and Albert Museum, London, das Hokkaido Museum of Modern Art, Sapporo, das Musée des Arts Décoratifs, Paris. München, September 2014 Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Eva-Maria Fahrner-Tutsek Ann Wolff PERSONA Mit Textbeiträgen von Mark Gisbourne und Klaus Weschenfelder. Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2014. 120 Seiten, 100 Abbildungen in Farbe. Hardcover. Englisch und Deutsch. € 29,80 ISBN 978-3-89790-416-3 Information Titel der Ausstellung: Ann Wolff PERSONA Eröffnung: 16. Oktober 2014, 18 bis 21 Uhr Dauer der Ausstellung: 17. Oktober 2014 bis 12. Juni 2015 Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch 10-14 Uhr, Donnerstag und Freitag 14-18 Uhr, feiertags geschlossen. > Alexander Tutsek-Stiftung
Karl-Theodor-Straße 27
80803 München
Tel. +49-(0)89-343856

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Schwedische Autoren kommen zu den Stuttgarter Kriminächten 2014

Februar 18th, 2014 by H. Wittmann

Hakan Nesser – Himmel über London
Deutsche Stimme: Walter Kreye
Moderation: Margarete von Schwarzkopf
Foto: Copyright Caroline Andersson

Dienstag 11. März 2014
20:00 Uhr – Theaterhaus T1

19:40 Uhr Einlass

Himmel über London – Sie erreichen London um 16.50 Uhr an der Paddington Station. Der fast 70jährige Leonard Vernim und seine amerikanische Lebensgefährtin Maud. Leonard ist schwerkrank – und Maud ist besorgt. Und zwar mehr, als es die Lage sowieso schon erfordern würde. Irgendetwas Geheimnisvolles geht vor sich, irgendetwas verschweigt ihr Leonard. Ein großes, wahrscheinlich letztes Geburtstagsfest hat er geplant. Auch ihre beiden Kinder aus erster Ehe sind eingeladen – die neurotische Irina, der ständig an Geldmangel leidende Gregorius. Sowie zwei mysteriöse Gäste, deren Namen sie nicht kennt. Gleichzeitig geht ein Serienmörder in der Stadt um – es braut sich etwas zusammen unter dem Himmel von London.

Hakan Nesser, geboren 1950, ist einer der beliebtesten und erfolgreichsten Schriftsteller Schwedens. Für seine Kriminalromane um Kommissar Van Veeteren und Inspektor Barbarotti erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Daneben schreibt er Psychothriller, die in ihrer Intensität und atmosphärischen Dichte an die besten Bücher von Georges Simenon und Patricia Highsmith erinnern. „Kim Novak badete nie im See von Genezareth“ oder „Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla“ gelten inzwischen als Klassiker in Schweden, werden als Schullektüre eingesetzt, und haben seinen Ruf als großartiger Stilist nachhaltig begründet. Håkan Nesser lebt mit seiner Frau in Stockholm und auf Gotland.

Veranstaltungsort:
Theaterhaus, T1, Siemensstrasse 11, 70464 Stuttgart

Eintritt: VVK 18 Euro AK 20 Euro
Schüler/Studenten: VVK 15 Euro AK 17 Euro
jeweils inkl. Gebühren und VVS-Kombi-Ticket

Die Karten erhalten Sie im Theaterhaus Stuttgart unter Tel. 0711 / 40 20 7 -20 / -21 / -22 / -23 täglich von 10:00 – 21:30 Uhr
Alle Preise beziehen sich ausschließlich auf den Kartenverkauf direkt im Theaterhaus Stuttgart. Ticketpreise an anderen VVK-Stellen können abweichen.
Online-Bestellung unter www.theaterhaus.com Dieser VVK wird über reserviX.de abgewickelt, dadurch fallen extra Gebühren an. Diese Karten sind vom Umtausch ausgeschlossen

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung des Vereins Stuttgarter Kriminächte e.V. und der Buchhandlung Wittwer.

<<< Copyright Cato Lein
Das HypoVereinsbank Special Event
Hjorth & Rosenfeldt – Die Toten, die niemand vermisst

Moderation: Alexander Maier
Dt. Stimme: Torsten Hoffmann

Donnerstag 13. März 2014
19.30 Uhr – Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst
19.00 Uhr Einlass

Die Toten, die niemand vermisst- In den Bergen von Jämtland stürzt eine Wanderin ab. Sie überlebt. Jemand anderes hatte dafür weniger Glück: Aus der Erde vor ihr ragen die Knochen einer Hand. Die Polizei vor Ort birgt sechs Leichen, darunter die zweier Kinder. Alle per Kopfschuss getötet. 
Stockholm wird um Verstärkung gebeten, und Kommissar Höglund reist mit großem Tross in die Provinz. Doch die Ermittlungen stehen unter keinem guten Stern. Den Kriminalpsychologen Sebastian Bergman plagen private Probleme, Spannungen belasten das ganze Team. Und auch der Fall entpuppt sich als kompliziert. Die Identität der Toten gibt Rätsel auf, niemand vermisst sie. 
Als Höglund und Bergman endlich auf eine brauchbare Spur stoßen, schaltet sich der schwedische Geheimdienst ein …

Michael Hjorth, geboren 1963, ist ein erfolgreicher schwedischer Produzent, Regisseur und Drehbuchautor. Er schrieb u.a. Drehbücher für die Verfilmungen der Romane von Henning Mankell.

Hans Rosenfeldt, Jahrgang 1964, ist in Schweden ein beliebter Radio- und Fernsehmoderator und ein gefragter Drehbuchautor, zuletzt schrieb er die Vorlage für die ZDF-Koproduktion The Bridge.

Veranstaltungsort:
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Konzertsaal im Turm
Urbansplatz 2, 70182 Stuttgart

Eintritt: 18 Euro
Mitglieder: 16 Euro (inkl. VVK-Gebühr)

Eintrittskarten im Vorverkauf
Online-Bestellung über www.stuttgarter-kriminächte.de
Kartentelefon über Reservix Tel.01805 700 733 (0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz)
Vorverkaufsstellen in Stuttgart und Umland

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung des Vereins Stuttgarter Kriminächte e.V. und der Buchhandlung Wittwer.


Foto: Copyright Sara Arnald

Arne Dahl: Neid
Moderation: Alexander Maier
Dt. Stimme: Torsten Hoffmann

Donnerstag 20. März 2014
19:30 Uhr – Ebner Stolz
Einlass: 19.00 Uhr

Neid – Die Hitze des Sommers lähmt ganz Europa. Und während das Opcop-Team die Hintermänner eines internationalen Menschenhandelsrings observiert, begegnet Paul Hjelm bei einem Galadiner der attraktiven Französin Marianne Baillard. Sie bittet ihn um Hilfe in einem blutigen Kriminalfall von europäischer Tragweite: Einem Professor wird auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten, und ein blinder Bettler flieht mit den sensiblen Daten, die sich auf dem Smartphone des Professors befinden. Paul Hjelm sieht keine andere Möglichkeit, als all seine Prinzipien über Bord zu werfen. Und deshalb kann ihm nur sein alter Freund Gunnar Nyberg, der sich längst auf eine griechische Insel zurückgezogen hat, bei seinem Plan behilflich sein.

Arne Dahl, Jahrgang 1963, hat mit seinen zehn Kriminalromanen um die Stockholmer A-Gruppe, zuletzt der Bestseller »Bußestunde«, eine der weltweit erfolgreichsten Serien geschaffen. International mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, verkauften sich allein in Deutschland über eine Million Bücher. Mit »Gier« begann er 2012 ein neues Thriller-Quartett, das er mit »Zorn« 2013 fortsetzte. »Neid« ist der dritte und vorletzte Fall für das international operierende Opcop-Team.

Veranstaltungsort:
Ebner Stolz, Kronenstraße 30, 70174 Stuttgart
Nächste Parkmöglichkeiten im Parkhaus Zeppelin – Carrée, Kronenstrasse 20

Eintritt: 18 Euro
Mitglieder: 16 Euro (inkl. VVK) (inkl. Getränke und Häppchen)

Eintrittskarten im Vorverkauf
Online-Bestellung über www.stuttgarter-kriminächte.de
Kartentelefon über Reservix Tel.01805 700 733 (0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz)
Vorverkaufsstellen in Stuttgart und Umland

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung des Vereins Stuttgarter Kriminächte e.V. und der Steuerberater- und Wirtschaftsprüferkanzlei Ebner Stolz.

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Ausstellung:
Pontus Carle, Zwischen Spiel und Traum

Juli 12th, 2013 by H. Wittmann

Ausstellungsdauer: 25. Juni bis 10. August 2013
Öffnungszeiten: Di – Fr: 14 – 19 Uhr, Sa: 11 – 16 Uhr u.n.V.
Die Ausstellung findet statt in Kooperation mit der Galerie Charlot, Paris.

Galerie Anja Rumig | Ludwigstraße 73 | 70176 Stuttgart
Telefon: 0711 – 26346363 | Telefax: 0711 – 26346323
www.galerie-anjarumig.de | info@galerie-anjarumig.de

Auf taghellen und nachtschwarzen Bildgründen entwickelt Pontus Carle poetische Choreographien aus surrealen Traumgebilden, spontanen Assoziationsfetzen und Rudimenten von Erinnertem. Im collageartigen Miteinander der teils malerischen, teils flächigen oder von der Linie bestimmten Formschöpfungen, die mal mehr, mal
weniger Verwandtschaft mit Bekanntem aufweisen oder gar Symbolisches suggerieren, entstehen bildimmanente Metawelten, die zwischen Spiel und Ernst menschliche Erfahrungen synthetisieren. Beobachten Sie diese Bilder und lassen Sie sich von Ihnen in ihren Bann ziehen.

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Pontus Carle, geb. 1955 in Lund/Schweden, aufgewachsen in Paris, studierte dort ab 1973 zunächst in der Radierwerkstatt von Henri Goetz, anschließend an der Académie des Beaux-Arts Malerei und Lithographie. Sein letztes Studienjahr verbrachte er in Malmö/S, um sich im Atelier von Bertil Lundberg noch intensiver dem Lithographieverfahren zu widmen. 1980 zog der Künstler nach New York, wo ab 1985 seine ersten Ausstellungen stattfanden. 1989 nach Europa zurückgekehrt, arbeitet er seither in Südschweden, Paris und Berlin.

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Stuttgart: Annika Eriksson im Gespräch mit Maria Lind

Juni 6th, 2012 by H. Wittmann

Dienstag, 12. Juni 2012, 19 Uhr
Annika Eriksson im Gespräch mit Maria Lind, moderiert von Adnan Yildiz

Im Rahmen der Künstlerische Dialoge III zeigt das > Künstlerhaus Stuttgart 14. April 2012 – 17. Juni 2012 die Ausstellung > Annika Eriksson: “Die Triologie” – Bericht auf diesem Blog. Annika Eriksson lebt und arbeitet in Berlin.

Künstlerhaus Stuttgart
Reuchlinstrasse 4b, 70178 Stuttgart

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In Studio-Theater Stuttgart: Strindbergs „Inferno“

Mai 22nd, 2012 by H. Wittmann

Zu Johan August Strindbergs (1849-1912) Ehren zeigten wir, am Montag, 14. Mai um 20.00 Uhr, Strindbergs „Inferno“ – Die legendäre Erkundung einer Grenzerfahrung. Diese Premiere ist gleichzeitig auch der Auftakt unseres zweiwöchigen „Strindberg-Festivals“. Bei diesem Festival wird es noch zwei weitere Premieren geben. Das kleinste professionelle OffTheater und Zweispartenhaus Stuttgarts! Das Studio-Theater bürgt für frisches, kreatives Theater und wurden von der Fachzeitschrift »Die Deutsche Bühne« 2010 und 2011 bundesweit als bestes OffTheater ausgezeichnet. Einmal im Jahr wird ein großer einen „großen Klassiker auf kleiner Bühne inszeniert, ansonsten werden hauptsächlich Theaterstücke junger Autoren und Dramatiker gezeigt.

Erste Premiere, am Montag 14. Mai 2012 um 20.00 Uhr,
von INFERNO von August Strindberg

Erkundung einer Grenzerfahrung
Absinth in Mengen. Wermut und Bier. Kohlenstoff und Schwefel. Höllenfeuer. Weibsbilder und Weiber. Ehefrauen und Kinder – vor allem verlassene. Totenköpfe und Totenkopffalter. Dante und die höheren Mächte. Friedhofsspaziergänge und überall, einfach überall ist etwas, das bereit ist, dir ein Zeichen zu sein. Du musst es nur sehen. Du musst es nur sehen wollen. Du musst bereit sein. >Kein Zweifel, ich werde auf ein höheres Dasein vorbereitet!< Strindberg ist ein Wutbürger ersten Grades. Er ist gegen ein satt situiertes Bürgertum, gegen den Obrigkeitsstaat, gegen Emanzipation und gegen Materialismus. Und natürlich gegen jede Art von Kollektivismus. – Er ist: ein radikaler Individualist. Strindbergs ›Inferno‹ ist das Protokoll einer tiefen Lebenskrise, das Lächerlichkeit und Tiefsinn wagt, Verfolgungswahn und präziseste Wirklichkeitswahrnehmung miteinander kombiniert. Es ist ein radikaler Selbstversuch, um zur Kreativität und ungehemmten, literarischen Schöpferkraft zu finden. Dazu trennt er sich von Frau und Kind, taucht in einem Hotel in Paris unter. Er verzichtet auf sein literarisches Schaffen und startet statt dessen waghalsige chemische und alchemistische Versuche, die seine Wahrnehmung verändern. Danach bleibt nichts mehr, wie es war. Strindberg erzeugt in sich eine Kernschmelze, bei der er auch körperlich Grenzen überschreitet, Krankheit und Wahnsinn riskiert – um sie literarisch nutzbar zu machen. Nachdem er bereits die Literaturszene aufgemischt hatte, war sein Ziel, die Chemie zu revolutionieren – was ihm misslingt. Stattdessen veränderte er das Theater ... Regie: Dieter Nelle _ Spiel: Stefan Maaß _Ausstattung: Gesine Pitzer Vorstellungen: 17., 18., 19., 23., 24., 25., 26. Mai 2012 _ jeweils 20 Uhr "Strindberg ist . . . " ein großer Schriftsteller voller Leidenschaft, Ecken, Kanten und Einmaligkeit – einer der großen Wegbereiter der Moderne, dessen 100. Todestag sich am 14. Mai 2012 jährt. Die tollen Illustationen machte für uns der Stuttgarter Künstler Aurèle Mechler - > www.abmechler.de/index.html

Zweite Premiere, am 18. Mai 2012
textband spielt: Ich träumte von August Strindberg

Mit Musik, Tanz, Bild und Stimme erweckt ›textband‹ Strindbergs Gedicht ›Ich träumte‹ zum Leben und entführt die Zuschauer auf eine Traumreise direkt in die Gedankenwelt des großen Visionärs und Träumers. In seinem Drama ›Ein Traumspiel‹ wollte Strindberg nichts Geringeres als die Form des Traumes nachbilden – eine künstlerische Praxis, die sich später im Surrealismus vollends entfaltete. Die Künstler teilen Strindbergs Vision und verdichten in ihrer Performance seinen Text zu einem visuellmusikalisch- sprachlichen Assoziationsraum, der, so O-Ton Strindberg, in der ›Phantasie weiter schafft und neue Muster webt: ein Gemisch von Erinnerungen, Erlebnissen, freien Erfindungen, Ungereimtheiten und Improvisationen.‹
›textband‹ macht lebendiges, zeitgenössisches Erzähltheater. Die eigenwilligen und absurd-humor-vollen Produktionen sind angesiedelt zwischen Lesung, Spiel und Konzert mit Live-Electronics und Visuals.
Regie und Konzept: Marcus Kohlbach _ Live-Electronics: Oliver Prechtl _Visuals: Anja Abele _Tanz: Alexandra Mahnke _ Sprecher: Sebastian Schäfer

Weitere Vorstellungen: 23. ( im Anschluss an >Inferno<) & 26. (Strindberg-Nacht) Mai 2012 Dritte Premiere, am 24. Mai 2012
von Feind.Bilder Lesung aus Strindberg-Erzählungen

Aus dem Prinzip der Gegnerschaft bezieht Strindberg einen entscheidenden Teil seiner kreativen Energie. Er schreibt gegen etwas an. Wütend, eifrig, rasend. Er ändert die Richtung, findet neue Gegner. Er fühlt sich dadurch aber auch verfolgt, ausgegrenzt und vermeintlicher Nachrede ausgesetzt.
Sogar Freunde werden zu Feinden, weil sie in Zeiten wirtschaftlicher Not Geld für ihn sammeln, und ihn so der ›Schande‹ preisgeben.
Die verschiedenen Erzählungen Strindbergs vermitteln in bemerkenswerten Bildern einen Eindruck dieser ›Gegnerschaft‹. Sie schildern ausführlich die Momente, in denen die Feindbilder auftauchen und lassen dabei durchblicken, wogegen Strindberg gerade in seinem Privatleben ankämpft …
Die Lesung ›Feind.Bilder‹ präsentiert brillante Passagen dieser ewigen Gegnerschaft. Abgerundet wird die Lesung mit Strindbergs Gemälden und Auszügen der ›Appassionata‹. Es wird erlebbar, wie der Feind aus dem Nichts auftaucht, wie gegen ihn alle Waffen aufgeboten werden, wie es alles nichts nützt. Weil Strindberg selbst es ist, der die Feindschaft ins Rollen bringt …
»Wenn ich daheim bin, sitze ich meist im Sonnenzimmer, und vom Fenster aus überblicke ich einen Garten, hinter welchem ein Haus steht; darin wohnt ein Mann, der mein Feind ist.« (aus ›Richtfest‹)
Von und mit Barbara Brandhuber und Robert Atzlinger
Weitere Vorstellungen: 25. & 26. (Strindberg-Nacht) Mai 2012 _ im Anschluss an ›Inferno‹

> Strindberg-Festival vom 14. – 26. Mai 2012

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Vernissage: Annika Erikksons „Trilogie“ im Künstlerhaus Stuttgart

April 16th, 2012 by H. Wittmann

Im Stuttgarter Künstlerhaus hat die schwedische Video-Künstlerin Annika Erikkson, die in Berlin lebt, am Freitag ihre Ausstellung „Die Trilogie“ eröffnet.

Wir sind wieder da (2010), Wir Bleiben/The Last Tenants (2011) und ihres neueste Arbeit It did happen soon (2012) als Erstaufführung gehören zu dieser Ausstellung. In allen Filmen werden Übergänge und Veränderungen thematisiert. Dazu gehören Formen des Widerstands wie auch der Passivität. In allen Filmen spielt auch Berlin als Ort des Umbruchs eine Rolle. Geschickt zeigt sie mit ihren Videofilmen, unabänderliche Zeitabläufe. Eine Gruppe von Punks wird bei ihrem Hinterhoftreffen beobachtet: Wir sind wieder da. Die Kamera bleibt unbeweglich und zeigt eine bewegte Gruppenaufnahme, die sich so jeden Abend wiederholen kann, dann auch wieder zu einem einmaliges Dokument einer ganz bestimmten Zeitgeschichte wird.

Der Videofilm It did happen soon entstand nach Erkikksons Recherchen zur legendären Berliner Kommune 1, der ersten politisch motivierte Wohngemeinschaft in Deutschland. Ein Mitglied der Kommune, Peter Langhans erinnert sich an die wilden Jahre. Ein Schauspieler steht in einem Raum, der schon vor längerer Zeit verlassen wurde. Ein wenig Restmobilar gibt es noch, und er erinnert sich daran, was in diesem Raum passiert ist, wen er hier getroffen hat, an die Nächte. Der Zeitraum, an den er sich erinnert, bleibt merkwürdig unbestimmt, so als ob der Film überhaupt die Erinnerung ganz prinzipiell zurückholen will.

Wir Bleiben/The Last Tenants spielt in einem einfachen Wohnhaus in Berlin-Mitte, in dem die Erikkson selbst einige Jahre gewohnt hat. Das Haus wurde 1755 gebaut und jetzt kurz vor seiner vollständigen Renovierung und Umwandlung in Luxusappartments kommen die bisherigen Bewohner zu Wort und pochen auf ihr Bleiberecht.

Die Ausstellung wird im Künstlerhaus Stuttgart vom 14. April 2012 – 17. Juni 2012 gezeigt.

Künstlerische Dialoge III
> Annika Erikksson: „Die Trilogie“
Ausstellung, 4. Stock
14. April 2012 – 17. Juni 2012

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