Archive for the 'Literatur' Category

9. Internationales Literaturfestival in Berlin 2009

August 27th, 2009 by H. Wittmann

Das internationale literaturfestival berlin ist eine Veranstaltung der Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. und der Berliner Festspiele. Es steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission und wird ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Dieses Jahr nehmen vielen Autoren aus Schweden an dem Festival teil:

Eine Auswahl:
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Mats Wahl (Schweden)
Autorenlesung für Schüler
Internationale Kinder- und Jugendliteratur
Anmeldung erforderlich unter (030) 27 87 86 66
Mi 01.10.2008 | 09:00
Ort Haus der Berliner Festspiele, Große Bühne

Hilmer Eriksson ist verschwunden. Seine Familie und vor allem Ellen, Hilmers Freundin, sind verzweifelt. Kommissar Harald Fors stößt bei seinen Ermittlungen in seiner Schule auf eine Gruppe rechtsradikaler Jugendlicher. Alle haben Angst vor ihnen. Selbst der Schuldirektor verschließt lieber die Augen und lässt die aufgesprayten Hakenkreuze überstreichen. Nur Hilmer hat es gewagt, einen ausländischen Mitschüler in Schutz zu nehmen … Mats Wahl (Schweden) liest aus seinem Jugendkrimi „Der Unsichtbare“ und Kommissar Fors’ drittem Fall „Kill“.
8.-10. Klasse

Mats Wahl, 1945 auf der Insel Gotland geboren, zählt zu den bedeutendsten Jugendbuchschriftstellern Schwedens. Viele Jahre arbeitete er als Lehrer mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Sein literarisches Werk umfasst mehr als 40 Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Drehbücher und Theaterstücke. Zu seinen bekanntesten Werken gehören das Jugendbuch „Winterbucht“ (1995) und die Krimi-Reihe um Kommissar Fors, die 2000 mit dem Roman „Der Unsichtbare“ (2001) begann und sich mit Freundschaft, Rassismus und Ge-walt auseinandersetzt. Der Preisträger der Nils-Holgersson-Plakette (1989) lebt in Stockholm.

Göran Sonnevi
Schweden
Literaturen der Welt
Termin 17.09.2009 | 21:00
Einheitspreis € 6,00, ermäßigt € 5,00, Schüler € 4,00
Ort Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne

Moderation: Klaus-Jürgen Liedtke

Der mit dem Literaturpreis des Nordischen Rats ausgezeichnete Dichter liest aus seinen Werken „Sprache; Werkzeug; Feuer“ und „Das brennende Haus“, einem Auswahlband mit gesammelten Gedichten. Im liedhaften Sprachfluss, der auf die gewohnten Metren der Betonung verzichtet und stattdessen mit Zäsuren und stockenden und flüssigen Phrasen arbeitet, kombiniert Sonnevi Motive aus seinem reichhaltigen Repertoire an Themen. Es entstehen zeitgenössische Variationen über den Zustand der Welt und die Stellung des Individuums dazu, die nie das Format eines Panoramas annehmen.

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Lars Gustafsson erhält Goethe-Medaille 2009

August 27th, 2009 by H. Wittmann

Zum 55. Mal verleiht das Goethe-Institut verleiht am 28. August 2009 in Weimar die Goethe-Medaille.

Mit der Goethe-Medaille werden Persönlichkeiten geehrt, die sich um den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. Der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann übergibt die Auszeichnung im Weimarer Residenzschloss an den norwegischen Übersetzer Sverre Dahl, den schwedischen Schriftsteller und Philosophen Lars Gustafsson (Romanpentalogie „Risse in der Mauer“)und den rumänischen Theaterkritiker und Übersetzer Victor Marian Scoradet.

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Helena Henschen erhält den Literaturpreis der EU

August 27th, 2009 by H. Wittmann


Die schwedische Schriftstellerin Helena Henschen erhält wie Autoren aus elf anderen europäischen Ländern den neu geschaffenen Literaturpreis der Europäischen Union. Geehrt wird sie für ihr Buch „I skuggan av ett brott“ (2004, dt. Insel 2005 „Im Schatten eines Verbrechens“, aus dem Schwedischen von Angelika Gundlach), wie die die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel bekanntgab. Der Preis ist mit 5.000 Euro pro Autor dotiert.

Ihr Buch erzählt ihre eigene obskure Familiengeschichte. Am 7. März 1932 wurde Hjalmar von Sydow, damals Reichstagsmitglied und Arbeitgeberpräsident, in seiner Stockholmer Wohnung ermordet. Mit ihm zusammen starben zwei Angestellte. Fredrik von Sydow, der 23-jährigen Sohn der Familie war der Mörder, der seinen Vater mit einer Eisenstange erschlägt, und sich und seine Frau Sofie wenig später auf der Flucht erschoß. Fredriks 15jährige Schwester, die spätere Mutter von Helena Henschen, und deren 16jährige Cousine wurden Zeugen des Verbrechens. Helena Henschen versucht in ihrem Buch die Gründe für diese Tragödie aufzudecken.

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